Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Fibromyalgie

Fibromyalgie (übersetzt "Faser-Muskel-Schmerz") ist eine chronische Schmerzkrankheit. Bis zu 4 Prozent der Deutschen sind von der Erkrankung betroffen, der überwiegende Teil davon sind Frauen.

Seit 1994 ist Fibromyalgie (auch bekannt "Weichteilrheuma" oder "FMS") in der internationalen Klassifikation der Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation aufgeführt. Betroffene berichten über chronische (mindestens drei Monate anhaltende) Schmerzen in mehreren Körperregionen, Ein- und Durchschlafstörungen sowie vermehrte körperliche und geistige Erschöpfung. Oftmals werden dazu weitere Beschwerden angegeben, wie z.B. Reizüberempfindlichkeit oder auch seelische Beschwerden (innere Unruhe, Antriebsverlust). Die Ausprägung der Symptome und Beeinträchtigungen ist von Patient zu Patient verschieden.

Fibromyalgie ist durch medizinische Maßnahmen nicht heilbar, weshalb die Behandlung lediglich auf den Erhalt bzw. die Verbesserung der Funktionsfähigkeit im Alltag sowie die Linderung der Beschwerden abzielt.

Um mit anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen und sich über Erfahrungen und Informationen auszutauschen ist die Gründung einer Selbsthilfegruppe geplant. Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen unterstützt dabei und steht bei Fragen gern zur Verfügung.

Interessenten wenden sich dazu bitte an:

Frau König
Tel.: 03606/6505331
E-Mail: selbsthilfekontaktstelle(at)kreis-eic.de

Aktiv+ Vormittag im Vitalpark Heilbad Heiligenstadt

Im Rahmen des Aktiv+ Vormittages kann von 10.00 - 12.00 Uhr zum Seniorentarif geschwommen werden und um 11.00 Uhr wird dazu eine kostenfreie Wassergymnastik angeboten. Im Anschluss daran sind Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes vor Ort und bieten Messungen von Blutdruck und Blutzucker an.

nächste Termine:  10.10.2018; 07.11.2018; 05.12.2018

                          

Zweite Selbsthilfegruppe für Menschen mit Atemwegserkrankungen

Seit mittlerweile einem knappen Jahr gibt es die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Atemwegserkrankungen Asthma/ COPD unter der Leitung von Jutta Barthel. Die Gruppe trifft sich jeden zweiten Mittwoch im Monat um 16.00 Uhr in der Frauenbildungs- und Begegnungsstätte Ko-ra-le in Heiligenstadt. Aufgrund der großen Nachfrage im Worbiser Raum wird nun eine zweite Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen. Diese trifft sich ab August jeden zweiten Donnerstag im Monat um 16.00 Uhr im Eichsfeld Klinikum in Worbis. Beide Gruppen sind jederzeit für neue Teilnehmer offen.

Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an die zuständige Ansprechpartnerin:

Frau Barthel
Tel.: 03605/518232
E-Mail: bartheljule(at)aol.com
 

Gesundheitsdialog im Eichsfeld Klinikum Reifenstein

Der "Gesundheitsdialog" ist eine öffentliche Vortragsreihe im Eichsfeld Klinikum, Haus Reifenstein, für alle Interessierten. Hier werden kostenfreie Vorträge zu medizinischen Themen von Ärzten und weiteren Experten des Eichsfeld Klinikums gestaltet und Krankheitsbilder, deren Früherkennung sowie unterschiedliche Therapien erläutert. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nähere Informationen zum Gesundheitsdialog und die Termine für die zweite Jahreshälfte finden Sie unter folgendem Link:

http://www.eichsfeld-klinikum.de/frontend/index.php?folder_id=296&ses_id=cabc8b09514d5039bfa85f7dd9754389

Gründung einer überregionalen Selbsthilfegruppe "Morbus Osler Mitteldeutschland"

Morbus Osler ist eine seltene erbliche Erkrankung, die autosomal-dominant, d.h. zu 50% vererbt werden kann, wenn eines der Elternteile Träger des erkranken Gens ist.

Kleinste Gefäße von Haut und Schleimhaut weiten sich und sind als stecknadelkopfgroße rote Flecken, Teleangiektasien, sichtbar. Diese kommen vornehmlich in Nase, Mundraum und Magen-Darmtrakt vor. Sie sind sehr verletzlich und es kann leicht zu Blutungen kommen. Am häufigsten wird Nasenbluten beschrieben. Es können aber auch größere Gefäßerweiterungen auftreten. Diese findet man besonders in Lunge, Leber und Gehirn u.a. mit der Folge von Schlaganfällen, Infektionen oder Herzinsuffizienz.

Die Selbsthilfekontaktstelle des Werra-Meißner-Kreises möchte bei der Gründung einer Selbsthilfegruppe Morbus Osler Mitteldeutschland behilflich sein. Ziel soll es sein, dass sich die Gruppenmitglieder gegenseitig im Umgang mit ihrer Erkrankung unterstützen. Welche Auswirkungen hat die Erkrankung auf das soziale Leben, wie gehe ich damit um, welche Unterstützungsangebote gibt es und welche haben sich bewährt?

Aufgrund der Seltenheit der Erkrankung, ist die Gruppe überregional und richtet sich an Betroffene aus ganz Mitteldeutschland. Bundeslandübergreifend können Betroffene u.a. aus Hessen, Thüringen, Niedersachsen teilnehmen. Die Treffen werden zentral organisiert. 

Wenn Sie Interesse an der Teilnahme dieser Gruppe haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit der Selbsthilfekontaktstelle des Werra-Meißner-Kreises auf.

Ihre Ansprechpartnerinnen sind:

Anna Schmidt
Tel: 05651 9592 -23
Britta Salewski
Tel: 05651 9592 -20
selbsthilfekontaktstelle@werra-meissner-kreis.de
Luisenstraße 23c, 37269 Eschwege